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Baugeschichte

Bereits im Jahr 1998 wurde im Rahmen einer Studie ermittelt, welches die betriebstechnisch beste und günstigste Variante wäre, um die Bioabfälle des Bezirkes zu entsorgen. Unter Berücksichtigung technischer, organisatorischer und umweltrelevanter Faktoren fiel die Wahl auf eine anaerobe Behandlung der Abfälle, das heißt, eine Bioabfallvergärungsanlage mit nachgestellter Rotte. Hier wird die aus dem Biogasreaktor kommende Restmasse unter Zugabe von Grünschnitt in wertvollem Kompost umgewandelt.

Als Standort wurde ein von Ansiedlungen weit entferntes Areal neben der Deponie Tisner Au in Niederlana gewählt. Im Süden und Osten grenzen Obstwiesen an, im Norden die Deponie und im Westen ein steiler, felsiger Berghang. Nachdem Einreich- und Ausführungsprojekt erstellt, alle Gutachten eingeholt und die Finanzierung dank der Autonomen Provinz Bozen fast zur Gänze gesichert war, wurde im Jahr 2003 mit dem Bau der Anlage begonnen. Nach drei Jahren Bauzeit wurde die Anlage fertiggestellt und ist seit dem 2. Mai 2006 in Betrieb.